In den letzten Wochen kündigten zahlreiche Genossenschaftsbanken ihre Fusionspläne für das laufende Jahr an. Jetzt ziehen auch zwei Sparkassen im Norden der Republik nach.

In Buxtehude, wo die Hunde angeblich mit dem Schwanz bellen, plant die Sparkasse Harburg-Buxtehude einen Zusammenschluss mit der deutlich kleineren Nachbarsparkasse Stade-Altes Land. Das neue Institut würde eine kumulierte Bilanzsumme von rund 5,3 Milliarden Euro besitzen und rund 1.170 Mitarbeiter beschäftigen.

Laut Aussage von Heinz Lüers, dem Chef der Sparkasse Harburg-Buxtehude, wollen die Gewährträger seines Hauses bis Mitte dieses Jahres über die Fusion entscheiden. Mit einer Umsetzung rechnet er spätestens bis zum Jahresende. Einen Zusammenschluss mit der Kreissparkasse Stade, über den ebenfalls spekuliert wurde, schließt er gegenwärtig aus. Lüers wird dem fusionierten Haus nur einige Monate angehören, er geht am 31.3.2018 in Pension. (mh)