Der digitale Versicherungsmanager Clark weitet seine Geschäftstätigkeit aus. Das in Frankfurt ansässige Insurtech stellt seinen digitalen Versicherungsmanager und die Online-Beratungsstrecke für Policen als White-Label-Version anderen Finanzdienstleistern zur Verfügung. Damit reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die starke Nachfrage "nach einem ganzheitlichen Online-Management aller Finanzangelegenheiten seitens Banken, Versicherungen und Endkunden". 
 
"Unsere digitale Versicherungstechnologie als B2B-Angebot für Finanzinstitute verfügbar zu machen, ist für uns der nächste logische Schritt – insbesondere nach unserem rasanten Endkunden-Wachstum der letzten Monate", kommentiert Clark-Vorstandschef Christopher Oster in einer Pressemitteilung den Schritt.  Ziel sei es, bis Ende 2019 über eine Milliarde Euro Vertragsvolumen über die digitale Versicherungsplattform zu managen. Dieses Ziel könne man gemeinsam mit Finanzinstituten noch schneller erreichen. "Wir wollen zur zentralen Plattform für Versicherungen in Europa werden", kündigt Oster an.
 
Cross-Selling-Anwendung
Für die Banken sollen sich mit dem Versicherungsmanager sogenannte Cross-Selling-Möglichkeiten ergeben. Diese könnten etwa aus den Kundendaten in Verbindung mit ihren eigenen Informationen über die Finanzen der Nutzer Vorschläge für weitere Versicherungs-oder Anlageprodukte machen. Versicherer wiederum sollen die IT-Infrastruktur von Clark in ihre Internetsete einbauen, um Kunden Produkte schnell online zu vermitteln. 

Die White-Label-Version der Clark-App und -Webseite sei in verschiedenen Versionen erhältlich. Interessenten können zwischen einer Komplettlösung oder einzelnen Komponenten wählen. Beispielsweise könne die gesamte Clark-Applikation inklusive Web-Auftritt geklont und abgestimmt auf das Branding des Partners aufgesetzt werden. Eine Bereitstellung ist in unter zwei Monaten realisierbar. (jb)