Die US-Großbank JP Morgan hat im zweiten Quartal den Gewinn überraschend gesteigert. Der Reingewinn kletterte um 13 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum und erreicht die Marke von sieben Milliarden Dollar. Die Erlöse lagen bei 26,4 Milliarden Dollar – gut fünf Prozent mehr als im zweiten Quartal 2016.

Getrieben wurde das Ergebnis vor allem von höheren Zinsen und einem soliden Wachstum der Kredite und Einlagen. Das Ergebnis ist deutlich besser, als es Experten prognostiziert hatten. Analysten hatten mit Verweis auf die schwachen Gewinne am Kapitalmarkt im Vorfeld nur mittelmäßige Ergebnisse der US-Banken erwartet.

Umsatz und Volumen gesteigert
Auch im Bereich Wealth und Asset Management konnten die Amerikaner das Geschäft ausbauen. Das verwaltete Vermögen kletterte gegenüber dem Vorjahresquartal um elf Prozent auf 1,88 Billionen Dollar. Der Umsatz der Sparte stieg um neun Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn des Segments legte um 20 Prozent auf 624 Millionen Dollar zu. Für das Fondsgeschäft alleine gibt die Bank nur die Erlöse an: Diese stiegen gegenüber dem Vorjahr um 9,6 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar. (ert)