Die  Sparkasse Westholstein wird rund die Hälfte ihrer 32 Filialen in den schleswig-holsteinischen Kreisen Steinburg und Dithmarschen schließen: Sechs Filialen und acht Selbstbedienungs-Standorte werden aufgelöst. Zusätzlich werden zehn Filialen in SB-Standorte umgewandelt, wie die "Kieler Nachrichten" unter Berufung auf einen Sprecher der Bank melden.

Die Digitalisierung führe dazu, dass immer mehr Menschen ihre Bankgeschäfte über das Internet regelten, während die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sich in abnehmenden Zinseinnahmen bemerkbar machen. Dies stehe hohen Personalkosten in den Filialen gegenüber, heißt es in der Meldung weiter.

Damit steht die Sparkasse exemplarisch für die Entwicklung gerade bei regionalen Banken. Eine kürzlich veröffentlichte Studie ergab, dass bis 2025 rund 14.000 der derzeit noch 34.000 Filialen wegfallen werden. Gerade Sparkassen und Genossenschaftsbanken dünnen ihr Filialnetz weiter und immer radikaler aus. (jb)