Die Zukunft der Containerflotte des insolventen Managers Magellan ist geklärt. Die Transportboxen werden an die Buss Gruppe verkauft. "Der Verkauf von rund 112.000 Seecontainern der insolventen Magellan Maritime Services an die Buss Global-Gruppe aus Singapur kann planmäßig abgewickelt werden", teilte Insolvenzverwalter Peter-Alexander Borchardt mit. Die Anleger, die den größten Teil der Magellan-Container über Direktinvestments finanziert hatten, wurden wie berichtet Anfang Juni über die Kaufabsicht von Buss unterrichtet.

Es wurden laut Borchardt mehr als 8.000 Investoren befragt, ob die Container an Buss verkauft werden sollen. An der Abstimmung haben sich nach Angaben des Insolvenzverwalters rund 90 Prozent der Anleger beteiligt. Von diesen sollen mehr als 93 Prozent dem Verkauf zugestimmt haben, obwohl die Angaben für die Abstimmung gewisse Informationen hinter dem Berg hielten.

Nun soll der geplante Verkauf umgesetzt werden. Laut Borchardt werden die ersten 100 Millionen Euro des insgesamt 160 Millionen Euro hohen Kaufpreises "voraussichtlich noch vor Jahresende an die Anleger ausgeschüttet". Der Rest soll "bis etwa zum Jahr 2023" ausgezahlt werden. (ae)