Die Schweizer Reuss Private Group kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurückblicken. Alle Töchter des Finanzdienstleisters – darunter die drei in Deutschland aktiven Unternehmen Reuss Private Deutschland, BN & Partners Capital und der Maklerpool Fondsnet – konnten die administrierten und verwalteten Vermögen massiv steigern.  Das Gesamtvolumen der Reuss Private Group beträgt mittlerweile rund 24,8 Milliarden Euro (+67,8 %), wovon circa  2,6 Milliarden Euro (+48,5 %) verwaltete Vermögen sind.

Die Schweizer Tochtergesellschaft Reuss Private konnte die verwalteten Vermögen unter anderem dank neuer Kundenberater um mehr als 40 Prozent auf knapp 900 Millionen Euro steigern. "Wir gehen davon aus, dass wir im kommenden Jahr weiter wachsen werden. Unabhängige Vermögensverwalter mit professioneller Infrastruktur gewinnen sowohl für Kundenberater als auch für Endkunden weiterhin an Attraktivität", sagt Felix Brem, Vorstandsvorsitzender der Reuss Private Group.

Auch in Deutschland entwickelte sich das Geschäft sehr positiv. Der Maklerpool Fondsnet konnte dank der Zusammenarbeit mit einer großen deutschen Privatbank das Volumen im institutionellen Bereich Fund-Servicing im Jahr 2017 auf knapp sieben Milliarden Euro und das Gesamtvolumen auf mittlerweile über 21 Milliarden Euro steigern.

Wachstum über die gesamte Gruppe hinweg 
Der Vermögensverwalter Reuss Private Deutschland und das deutsche Haftungsdach BN & Partners Capital konnten die Volumina ebenfalls erhöhen. Das verwaltete Kundenvermögen der Reuss Private Deutschland wuchs auf über 400 Millionen Euro an. Insbesondere das neue Partnerkonzept, in dessen Rahmen zusammen mit lokalen Partnern Niederlassungen in Dresden und Frankfurt aufgebaut wurden, trug bereits signifikant zum Wachstum bei.

Die BN & Partners Capital verdoppelte im Segment der Private Label Fonds die Bestände und administriert beziehungsweise verwaltet nun insgesamt etwas mehr als eine Milliarde Euro, während die Reuss Private Europe mit Sitz in Liechtenstein dank ihrer Crossborder-Expertise um rund 15 Prozent wachsen konnte. "Wir sind mit dem Wachstum der Gruppe sehr zufrieden. Wir merken, dass die Nachfrage nach professionellen Dienstleistungen, die es Beratern und Vermögensverwaltern erlauben, sich auf ihre Kernkompetenzen zu fokussieren, stetig wächst", kommentiert Felix Brem.

Neue Technologie-Tochter 
Im Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung im Finanzbereich hat sich die Reuss Private Group zudem entschieden, mit "Foo" eine Technologie-Tochter am Standort Berlin zu gründen, welche auch im Fintech-Bereich aktiv ist. Das  Fundament von Foo liegt in den umfassenden Erfahrungen der Gruppe im Vermögensverwaltungs- und  Administrierungsbereich. 

"Wir unterschieden uns von unseren Mitbewerbern, als dass wir uns aus einem traditionellen Finanzdienstleister heraus entwickelt haben", so Benjamin Schulz, Vorstand von Foo.  "Wir managen bereits rund drei Millionen Kunden und jährlich mehr als 25 Millionen Transaktionen auf unseren innovativen Technologieplattformen und haben den Praxistest schon bestanden."  Foo werde sich im ersten Schritt auf den deutschen Markt fokussieren. Langfristig möchte man jedoch auch in die Schweiz expandieren. (jb)