Die in der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi organisierten Mitglieder haben das Ende Oktober mit der Postbank erzielte Tarifabkommen mit sehr großer Mehrheit bestätigt. 94,24 Prozent haben in einer erneuten Urabstimmung ihr Okay zu dem Verhandlungsergebnis gegeben, wie die Gewerkschaft mitteilt.

"Das ist eine überwältigende Zustimmung zum Verhandlungsergebnis", betont Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck. Im Ergebnis stehe zum einen eine Tarifeinigung mit einem langfristigen Kündigungsschutz bis Mitte 2021. Dieser gebe den Beschäftigten der Bank und ihrer Tochterunternehmen Sicherheit – ein sehr wichtiger Punkt, da die Deutsche Bank ihre Tochter mit dem eigenen Privat-und Geschäftskundenbereich fusioniert und Synergien schaffen möchte. Die Gewerkschaft betont daher stolz, dass der Kündigungsschutz auch für die Deutsch-Banker gilt.

Der Tarifvertrag beinhaltet für die rund 18.000 Beschäftigten bei der Postbank und den Tochterunternehmen außerdem eine Erhöhung der Gehälter in drei Schritten um insgesamt 4,9 Prozent. Der erste Schritt erfolgt rückwirkend ab dem 1. April 2017 mit einer Erhöhung um 1,7 Prozent, weitere 0,9 Prozent ab Januar 2018 und 2,3 Prozent ab Januar 2019. Die Gesamtlaufzeit beträgt 28 Monate. Die Ausbildungsvergütungen steigen in zwei Schritten jeweils zum 1. April in 2017 und 2018 um 35 Euro. (jb)