Das Vergleichsportal Verivox baut seinen Service bei Finanz- und Versicherungsprodukten aus. Das in Heidelberg ansässige Unternehmen hat das Start-up Outbank übernommen, das kürzlich in die Insolvenz gerutscht war, wie der Branchendienst "Finanzszene.de" berichtet. Der Meldung zufolge stehe zwar die Zustimmung der Gläubigerversammlung noch aus, ansonsten sei die Transaktion jedoch perfekt. Verivox selbst wollte sich gegenüber dem Branchendienst zu den Informationen nicht äußern.

Damit wird auch Verivox künftig ein sogenanntes "Financial Hub" anbieten können: Outbank sammelt die Kontodaten von Kunden sowie Informationen über Versicherungen sowie Finanzprodukte und wertet diese aus. Damit ist es möglich, Kunden gezielt neue Versicherungen oder Finanzprodukte zu vermitteln. Mit einem ähnlichen Angebot möchte auch Mitbewerber und Branchenprimus Check24 den Verkauf von Produkten ankurbeln: Im Mai kündigte Check24 den Start seines digitalen "Akten- sowie Bankingordners" an. Auch hier ist der Gedanke, dass man die Informationen zu Geld und Finanzen dazu nutzt, dem Kunden neue Produkte zu vermitteln.

Fintechs wie Calrk oder Knip müssen sich daher warm anziehen: Sowohl Check24 als auch Verivox sind bei Verbrauchernb viel bekannter – und haben bereits jede Menge Kunden mitsamt Informationen, auf deren Basis man neue Produkte empfehlen kann. (jb)