Wer die Wörter Sparkasse oder Volksbank hört, denkt eher selten an eine wohlhabende Klientel. Hier trägt das Volk seinen Spargroschen hin, so meint man, und eben nicht der Reiche sein Vermögen. Korrekt ist das allerdings nicht. Denn viele Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben Kunden, die auch noble Privatbanken gern in ihrer Mandantenkartei hätten.

Um diese Klientel zu halten, haben sich zahlreiche Banken in den vergangenen Jahren einiges einfallen lassen. Dazu gehört auch das Angebot einer Vermögensverwaltung – am besten mit exklusivem Touch. "Sparkassen und Volksbanken, die ihren Kunden eine Vermögensverwaltung bieten möchten, haben bislang oft auf Dienstleistungen ihrer Zentralinstitute zurückgegriffen, zum Beispiel der DZ Privatbank oder der LBBW", sagt V-Bank-Gründer Markus Köppl, der nun das Beratungshaus MK Anleger Gesellschaft leitet. "Doch seit einiger Zeit gehen auch kleinere Institute zunehmend dazu über, ihren Kunden verbundferne Lösung zu offerieren."

Drei Möglichkeiten
Köppl zufolge haben sie dazu im Wesentlichen drei Möglichkeiten: Sie bauen eine eigene Vermögensverwaltung auf, sie lassen die Depots der Kunden im Haus von einem externen Manager verwalten – oder sie verweisen ihre Mandanten gleich an ein außenstehendes Institut. In der Praxis finden sich alle drei Ausprägungen. In der Bilderstrecke oben stellt FONDS professionell ONLINE ausgewählte Sparkassen und Genossenschaftsbanken mit ihren Modellen vor – einfach weiterklicken! (bm)


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