Wenn früher der Name Wells Fargo irgendwo auftauchte, dann hatten die Älteren Bilder von Westernhelden und Postkutschen im Kopf. Heute fällt einem als Erstes ein Bankenskandal von epischem Ausmaß ein. Im Sommer vergangenen Jahres kam ans Licht, dass Angestellte der US-Bank über Jahre hinweg nicht nur Millionen von Scheinkonten für nicht existente Kunden eröffnet hatten, sondern auch hunderttausende Versicherungsverträge ohne Einwilligung von Kontoinhabern abgeschlossen hatten, nur um die von der Unternehmensführung gesetzten, überehrgeizigen Umsatzziele zu erreichen. Die Bank hat das millionenschwere Entschädigungen gekostet, tausende von Mitarbeitern den Arbeitsplatz und den früheren Chef der Bank, John Stumpf, den Vorstandsposten und einen Millionenbonus.

Mitten in den Skandal hinein trat Kristi Mitchem im Juni 2016 ihren neuen Posten als Vorstandschefin der Asset-Management-Sparte von Wells Fargo an. Alles andere als ein Einstieg, wie man ihn sich wünscht. Wie man mit so einer Situation umgeht, beschreibt die Amerikanerin im Interview.Die wichtigsten Statements finden Sie in der Fotostrecke oben. (hh)


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