Adrian Hasler lenkt nunmehr in seiner zweiten Amtszeit als Regierungschef von Liechtenstein die Geschicke des Fürstentums am Nordrand der Alpen. Davor leitete er die Landespolizei in der Hauptstadt Vaduz. Solcherlei Flexibilität gehört in dem Kleinststaat schon immer zum Geschäft. Anders wäre es auch kaum zu erklären, wie Liechtenstein, einst gesuchter Standort fürs steuerschonende Finanzgeschäft, eine nun schon seit einigen Jahren anhaltende Schwäche im Fondsgeschäft wegsteckt und sich aufmacht, zu einem gesuchten Standort für Fintechs zu werden. Die wichtigsten Statements aus dem Gespräch mit Adrian Hasler finden Sie in der Fotostrecke oben.

Im Gespräch mit FONDS professionell hat Hasler gute Argumente parat, warum ihm die von seinem Vorgänger, Klaus Tschütscher, initiierte Agenda 2020 (siehe dazu unser Interview aus 2012) in vielen Bereichen zu wenig konkret war. Liechtenstein habe bei seinem Amtsantritt vor großen Herausforderungen gestanden, deshalb habe man sich bewusst auf ganz konkrete Themen konzentriert: die Sanierung des Staatshaushalts als oberste Priorität sowie die notwendigen großen Reformen im Bereich der Altersvorsorge und des Gesundheitswesens. Als weiteres Thema nennt Hasler die Stärkung der Innovationsfähigkeit Liechtensteins, einer der Gründe, weshalb das Fürstentum kurz Haslers Regierungsantritt das Zukunftsprogramm „Impuls Liechtenstein“ ins Leben gerufen hatte. (hh) 


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