Die "Sparkassenzeitung" wird ab dem kommenden Jahr nicht mehr jeden Freitag als gedruckte Zeitung erscheinen. Das teilte ein Sprecher des Deutschen Sparkassenverlags auf Anfrage von FONDS professionell ONLINE mit. Zuvor hatte der Branchendienst "Finanz-Szene.de" über die Einstellung der wöchentlichen Ausgabe berichtet.

Die "Sparkassenzeitung" verstehe sich "bereits seit einigen Jahren primär als Online- und Digitalmedium", so der Sprecher. Deshalb werde der Digitalauftritt ausgebaut. Das Informationsangebot werde "neu strukturiert und deutlich erweitert durch die Angebote anderer Medien, die auf die 'Sparkassenzeitung' verschmolzen werden".

"Effizienz der internen Kommunikation der Sparkassen-Finanzgruppe erhöhen"
Eine gedruckte Ausgabe soll im kommenden Jahr nur noch monatlich erscheinen. Es sei jedoch falsch, von einem "Spardiktat" zu sprechen, so wie "Finanz-Szene.de" das tue. "Tatsächlich geht es darum, die Effizienz der internen Kommunikation der Sparkassen-Finanzgruppe insgesamt zu erhöhen, das Geld also wirksamer einzusetzen", so der Sprecher.

Die "Sparkassenzeitung" erscheint seit mehr als 80 Jahren. Sie bezeichnet sich als die "Wirtschafts- und Finanzzeitung für die Manager und Entscheider in den Mitgliedsinstituten der Sparkassen-Finanzgruppe". Zuletzt wurden wöchentlich rund 5.200 Exemplare gedruckt. (bm)