Die Anzahl der Hedgefonds-Neugründungen ist im ersten Quartal erstmals in zwölf Monaten wieder gestiegen. Insgesamt 189 Hedgefonds betraten erstmals den Markt, verglichen mit 153 im Vorquartal. Das geht aus Daten von Hedge Fund Research (HFR) hervor. Zwar überstieg die Anzahl der Liquidierungen noch immer die der Neulinge, doch die Fonds-Schließungen gingen von 275 auf 259 zurück.

Die Hedgefonds-Branche erholt sich offenbar langsam von ihrer schwachen Leistung und den ersten Nettoabflüssen im vergangenen Jahr seit 2009. Das verwaltete Vermögen stieg im ersten Quartal leicht auf den Rekordwert von 3,1 Billionen Dollar – verglichen mit drei Billionen Dollar Ende 2016, zeigen die Daten von HFR. "Die Risiko-Toleranz der Investoren nahm zu und die Erwartungen an Finanzmarkt-Volatilität in naher Zukunft nahmen ab", so HFR-Präsident Kenneth Heinz in der vorgelegten Studie. Die Gebührenstrukturen würden inzwischen besser zur Investoren-Nachfrage passen. Heinz: "Es ist wahrscheinlich, dass diese Trends zentral für das Branchenwachstum im Rest des Jahres bleiben". (mb/Bloomberg)