Diesen März hat die Deutsche Bank versehentlich 28 Milliarden Euro an eines ihrer auswärtigen Konten überwiesen. Es war offenbar nicht der erste derartige Fehler, der Deutschlands größter Bank unterlaufen ist. Bereits im März 2014 hatte die Deutsche Bank irrtümlich 21 Milliarden Euro an die australische Macquarie Group als Sicherheit für ein außerbörsliches Derivategeschäft überwiesen, wie ein Insider gegenüber Bloomberg berichtete, der namentlich nicht genannt werden will. Dieser Vorfall habe direkt zur Einführung von Sicherungssystemen geführt, jedoch haben diese den letzten Schnitzer nicht verhindern können, so der Informant.

Ein Sprecher der Deutschen Bank bestätigte den Fehler, wollte sich jedoch nicht näher dazu äußern, Macquarie Group wollte keinen Kommentar abgeben.