Schwellenländerfonds haben im Mai und in den ersten Tagen des Juni hohe Mittelabflüsse hinnehmen müssen. Das betrifft sowohl Aktien- wie auch Rentenfonds, wie aus einer Morningstar-Analyse der globalen Mittelflüsse hervorgeht. Der Mai 2018 war dabei der erste Monat seit Dezember 2016, in dem Emerging-Markets-Fonds Abflüsse verzeichneten. Fast 1,5 Jahre lang waren Fonds für Aktien und Bonds aus Schwellenländern bevorzugte Produkte vieler Anleger. Im Mai erlitten Emerging-Markets-Fonds dann Abflüsse von insgesamt 4,2 Milliarden Euro. In den ersten drei Handelstagen im Juni verstärkten sich die Rückgaben noch einmal. Es wurden laut Schätzungen von Morningstar Anteile mit einem Vermögen von knapp einer Milliarde Euro zurückgegeben. (mb)