Am heutigen 18. Juli begehen die deutschen Bundesbürger den sogenannten "Steuerzahlergedenktag". Das heißt: Der durchschnittliche Steuerzahler hat bislang nur für den Fiskus gearbeitet. Erst ab jetzt wandert sein Verdienst in die eigene Tasche und nicht mehr ins Staatssäckel. Anders als in Österreich, wo der 12. August generell zum Steuerzahlergedenktag erklärt wurde, variiert der Tag des Steuerzahlers in Deutschland je nach Abgabenquote.

Damit will der Bund der Steuerzahler die steigende Steuerbelastung verdeutlichen. So begingen die Deutschen diesen Tag im Jahr 2010 beispielsweise schon am 4. Juni, 1960 war es noch der 1. Juni. Grund: Der durchschnittliche Steuerzahler muss laut dem Interessensverband 2018 exakt 999,34 Euro mehr Steuern aufbringen als im Jahr 2010. (cf)