Der Rohstoffsektor ergab im vergangenen Monat erneut ein gemischtes Bild. Gold schloss mit -1,1 Prozent den sechsten Monat in Folge im negativen Bereich und rutschte wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 1.200 US-Dollar pro Feinunze. Am Ende notierte das Edelmetall bei 1.188 Dollar. Silber beendete den Monat bei 14,65 Dollar, was einem Plus von 1,0 Prozent entspricht. Der Abstand zwischen dem Gold- und Silberpreis war zwischenzeitlich groß wie seit 23 Jahren nicht mehr. "Obwohl die Shortpositionen im Edelmetallbereich Monat für Monat wachsen, hat der Markt bislang nicht gedreht. Zu welchem Zeitpunkt die Spekulanten ihre Gewinne mitnehmen und eine Trendwende einsetzt, ist aber aktuell noch nicht abzusehen", sagt Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer bei Stabilitas. (mb)