Die großen US-amerikanischen Investmentbanken planen, aufgrund des Brexits zukünftig Bilanz-Aktiva in Höhe von etwa 250 Milliarden Euro in Frankfurt zu halten, berichtet Bloomberg unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise. Goldman Sachs, JPMorgan Chase, Morgan Stanley und Citigroup haben Pläne vorgelegt, die über ihre Frankfurter Tochtergesellschaften gehaltenen Aktiva nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU zu verneunfachen, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen, berichteten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen, die namentlich nicht genannt werden möchten.

Die nachstehenden Schätzungen für die Zeit nach dem Brexit kommen von den mit der Angelegenheit vertrauten Personen, die Zahlen für 2017 stammen aus den Jahresberichten der deutschen Tochtergesellschaften der Banken.

Post-Brexit-Plan ZielwertWert 2017
JPMorgan>100 Mrd. Euro15,7 Mrd. Euro
Goldman Sachs40 bis 60 Mrd. Euro0,3 Mrd. Euro
Citigroup40 bis 50 Mrd. Euro10,2 Mrd. Euro
Morgan Stanley30 bis 40 Mrd. Euro1,6 Mrd. Euro
Totalca. 250 Mrd. Euro27,8 Mrd. Euro