Die Kreditkarten-Giganten Visa und Mastercard haben gemeinsam mit einer Reihe von Banken einen langjährigen Rechtsstreit mit Einzelhändlern um Gebühren für Kartenzahlungen beigelegt, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Die Einzelhändler erhalten der Vereinbarung zufolge insgesamt 6,2 Milliarden US-Dollar. Den beiden Kreditkartenanbietern und den Banken wurde vorgeworfen, bei Gebührenregeln gegen das Gesetz verstoßen zu haben. Der Fall reicht mehr als ein Jahrzehnt zurück. Die Kreditkartenanbieter haben schon 5,3 Milliarden Dollar gezahlt und müssen nun weitere 900 Millionen Dollar zusteuern.