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DWS Deutschland: Update

Wie beurteilt Tim Albrecht die Lage an den Märkten und wie richtet er den DWS Deutschland darauf aus? Im Update steht der Fondsmanager Rede und Antwort.

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15.12. | 2011

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WestLB emittiert Islamic-Strategie-Index-Zertifikat

In Deutschland leben derzeit nach verschiedenen Schätzungen zwischen drei und fünf Millionen Muslime. Für sie gestaltete sich die Suche nach einer attraktiven und zugleich islamkonformen Geldanlage bislang schwierig.

Die WestLB bietet mit dem Islamic-Strategie-Index-Zertifikat (WLZ5SH) nun ein risikoreduziertes Investment in die zehn größten islamkonformen Unternehmen Deutschlands. Die Risikoreduktion wird durch eine Begrenzung der Verluste anhand einer Stop-Loss-Strategie erreicht. Das Produkt ist vom Zentralrat der Muslime in Deutschland zertifiziert und wird laufend überprüft. Anleger können das Zertifikat vom 19. Dezember 2011 bis 13. Januar 2012 bei ihrer Hausbank oder Sparkasse zeichnen.

Mit dem WestLB Islamic-Strategie-Index-Zertifikat profitieren Anleger von der Wertentwicklung der zehn größten deutschen Unternehmen, deren Geschäft mit den Grundsätzen des Islam vereinbar ist. Dazu lässt die WestLB eigens den namensgebenden WestLB Islamic-Deutschland Index durch die Structured Solutions AG berechnen. Darin sind bekannte deutsche Firmen wie Siemens, Bayer oder ThyssenKrupp enthalten.

Ausgewählt werden die Firmen von Ideal Ratings, dem führenden Institut für die Prüfung von Aktien auf die Konformität mit dem Islam. Ausgeschlossen sind Unternehmen, deren Geschäft in Zins- oder Derivategeschäften besteht oder in Branchen wie beispielsweise der Alkohol- und Tabakindustrie oder dem Glücksspiel angesiedelt ist. Zudem werden die Unternehmen gründlich auf eine solide Finanzsituation überprüft. Und nicht zuletzt dürfen etwa die zinstragenden Kassenbestände und kurzfristigen Investments sowie die zinstragenden Schulden der Unternehmen den Wert von 30 Prozent des Gesamtvermögens nicht überschreiten.

Das Risiko der Anlage ist gegenüber einem direkten Investment in die Aktien der im Index enthaltenen Unternehmen deutlich reduziert, wie die WestLB-Experten in eigener Sache anmerken. Dies ermöglicht die im Zertifikat umgesetzte Risikomanagement-Strategie, die auf einer Begrenzung möglicher Verluste basiert.

Im Detail funktioniert das so: Jeweils zu den Allokationszeitpunkten April und Oktober ist das Zertifikat voll in den WestLB Islamic Deutschland Index investiert. Die Aktien der enthaltenen Unternehmen werden dazu physisch erworben. Fällt der Index in der Folge um mehr als acht Prozent gegenüber dem zurückliegenden Allokationszeitpunkt, so wird das Geld aus dem Index abgezogen und unverzinslich angelegt. Durch diesen Stop-Loss-Mechanismus begrenzt das Zertifikat die möglichen Verluste zwischen den Allokationszeitpunkten auf maximal acht Prozent. Gewinnt der Index anschließend und notiert mindestens wieder auf dem Niveau des zurückliegenden Allokationszeitpunktes, ist das Zertifikat in der Folge wieder voll investiert. (ir)

Ein Produktinformationsblatt finden Leser im Anhang.

Anhang:

Islam_Zertifikat_Produktinfo

Quelle:FONDS professionell

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