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Skandia: Die 10 größten Irrtümer über Fondspolicen

06.01.2010

Seit ihrer Markteinführung in Deutschland gelten Fondspolicen als effektive Form der privaten Altersvorsorge. Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft haben die Deutschen allein im Jahr 2008 mehr als 1,58 Millionen Neuverträge abgeschlossen. Doch in jüngster Zeit stehen Fondspolicen zunehmend im Fokus der öffentlichen Diskussion. Die Skandia Lebensversicherung klärt nun über die zehn größten Irrtümer über Fondspolicen auf. Der Investment- und Vorsorgespezialist empfiehlt Verbrauchern, sich umfassend zu informieren und Renditechancen für die Altersvorsorge zu nutzen.

1. Irrtum: Fondspolicen sind riskant

Die Renditechancen aber auch die Risiken einer Fondspolice hängen maßgeblich vom Anlageverhalten und der Risikobereitschaft des Kunden ab. Er allein bestimmt die Auswahl der Fonds für die Police. Dabei hat er die Möglichkeit, sich zwischen rendite- und sicherheitsorientierten Anlagen zu entscheiden.

2. Irrtum: Fondspolicen sind teuer

Fondspolice sind nicht teurer als eine Direktinvestition in Fonds oder eine klassische Kapitallebensversicherung. Gegenüber einem Direktinvestment haben sie sogar deutliche Kostenvorteile wie zum Beispiel steuerliche Begünstigungen und die Tatsache, dass bei der Skandia keine Kosten für Fondswechsel anfallen. Zudem erwirbt der Kunde mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung das Recht auf eine lebenslange Rente.

3. Irrtum: Fondspolicen sind renditeschwach

Untersuchungen über die Entwicklung von Anlagen in Investmentfonds belegen, dass Fondspolicen langfristig besondere Renditechancen bieten. Unter anderem beurteilt auch die Zeitschrift Finanztest Aktienfons positiv: "Auf lange Sicht bieten sie immer noch die besten Renditechancen im Vergleich zu anderen seriösen Geldanlagen" (27.05.2008).

4. Irrtum: Fondspolicen sind nicht transparent

Fondspolicen bieten ein Höchstmaß an Transparenz hinsichtlich der Anlage und den damit verbundenen Kosten - differenziert nach Abschluss- und Verwaltungskosten.

5. Irrtum: Fondspolicen sind unflexibel

Ganz im Gegenteil: Moderne Fondspolicen sind eine der flexibelsten Formen der privaten Altersvorsorge und ermöglichen es dem Kunden, seine Investment-Strategie selbstbestimmt zu gestalten. Gute fondsgebundene Produkte bieten umfangreiche Wahlmöglichkeiten, so dass sich die Kapitalanlage jederzeit flexibel an die aktuelle Lebenssituation und das jeweilige Sicherheitsbedürfnis anpassen lässt.

6. Irrtum: Fondspolicen bieten keine Sicherheit

Der Kunde hat die Möglichkeit, sich zwischen rendite- und sicherheitsorientierten Anlageformen zu entscheiden. So bieten Fondspolicen vielfältige Garantien - etwa auf den Erhalt des investierten Kapitals, zum Beispiel bei staatlich geförderten Produkten wie der Riester-Rente oder der betrieblichen Altersversorgung. Zudem lassen sich Fondspolicen mithilfe von Garantiefonds sicher gestalten.

7. Fondspolicen sind nicht geschützt

Fondspolicen sind gleich mehrfach geschützt: Zum einen gelten die im Rahmen der Fondspolicen ausgewählten Fonds als Sondervermögen und fallen damit nicht in die Insolvenzmasse der Kapitalanlagegesellschaft. Zum anderen schützt im Falle einer Insolvenz des Versicherers die Sicherungseinrichtung Protektor Lebensversicherungs-AG die Ansprüche der Versicherungsnehmer.

8. Irrtum: Fondspolicen vernichten Kapital

Fondsgebundene Rentenversicherungen vernichten kein Kapital. Im Gegenteil, sie können sogar zusätzliches Kapital erwirtschaften: Kunden, die monatliche Beträge in einer fondgebundenen Versicherung anlegen, können selbst von den Kursschwankungen an den Kapitalmärkten profitieren. Zwar schwanken die Preise der Fonds-Anteile, die Anzahl der erworbenen Anteile selbst bleibt davon jedoch unberührt. So werden in Einbruchsphasen für den Monatsbetrag verhältnismäßig viele Fonds-Anteile erworben, deren Gegenwert dann in Phasen des Börsenaufschwunges überproportional steigen kann.

9. Irrtum: Fondspolicen sind steuerlich uninteressant

Der Erwerb von Fondsanteilen im Rahmen einer Fondspolice ist einer Direktanlage in Fonds steuerlich deutlich überlegen, da die Erträge bis zur Auszahlung steuerfrei sind.

10. Irrtum: Fondspolicen sind überflüssig

Fondspolicen ermöglichen es dem Kunden, von den Vorteilen eines Versicherungsschutzes zu profitieren und gleichzeitig an den Wertentwicklungen der internationalen Kapitalmärkte zu partizipieren. (ir)

Quelle: FONDS professionell
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Ihre Meinung dazu


Skandias Märchenstunde
von: Xaver am 06.Jan.2010 15:32:36
Region: Baden-Württemberg

Ich habe selten eine so einseitige "Aufklärung" gelesen. Dass Fondspolicen gegenüber Direktinvestments deutliche Kostenvorteile haben, ist mir völlig neu. Muss man nicht bei Fondspolicen sowohl die Kosten der Versicherung als auch die Kosten des Fonds bezahlen? Und lässt sich eine Versicherung ein Garantieprodukt nicht immer besonders gut bezahlen (= besonders hohe Kosten)? Und liefert Protektor wirklich einen ausreichenden Schutz? Ein Anbieter eines Produktes wird doch niemals objektiv über ein Produkt informieren.
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 RE: Skandias Märchenstunde
von: RGE am 06.Jan.2010 18:36:20
Region: BW

Ihrer Meinung kann man sich als unabhängiger Berater nur anschließen. Versichungsgesellschaften, vor allen Dingen die deutschen VU verstehen es alle Ihre eigenen Vermittler und ihren Kunden Grimms Märchen über Kosten, Renditen (von was?) zu erzählen.
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 RE: Skandias Märchenstunde
von: Klaus am 06.Jan.2010 20:20:04
Region: NRW

Ist das immer wieder schön ? "Ist mir völlig neu",seinen Sie froh nun was dazugelernt zu haben.Diese flexibilität ist kein Märchen,sondern "brutale" Wirklichkeit. Heute schon einen sehr guten Berater gehört? Sie lesen es ja laufend : Bank ABC, keine hat diese ach so schlechte,:-)) Produkt im Verkauf,und trotzdem die schlimmsten Überschriften in der Presse. Hätte diese Fondspolicen im Schalter, wo aber weniger zu verdienen ist,mehr arbeit drin steckt,hoher Beratungsqualität gefordert wird, nein, das gefällt nicht jedem Bankberater.Viel leisten für lau??? dauert zu lange die Beratung,Null acht fünfzehn geht schneller,mehr verdienst,...der nächste bitte!! Solche Kunden die Fragen,nein,die wünscht sich nicht jedes Institut. Ende
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 RE: Skandias Märchenstunde
von: Chris am 07.Jan.2010 08:17:37
Region: BW

Wen wundert´s, dass es sich um eine einseitige Berichterstattung handelt? Es geht im dem Artikel ja nicht um Aufklärung sondern um Irrtümer - und die kann man weit interpretieren. Was ärgert ihr euch? So viel mehr als von den Werbebannern ringsherum solltet ihr im Text-Teil nicht erwarten.
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 RE: Skandias Märchenstunde
von: Ich habs satt am 08.Jan.2010 09:55:12
Region: HH

Eigentlich sollte man als Berater solchen Unsinn ignorieren. Aber es betrifft uns - jeden Tag. Wir sind an der Front und versuchen unseren mühsam aufgebauten Kundenstamm bestmöglich zu versorgen. Ich persönlich fühle mich von den Versicherern desinformiert und missbraucht!! An wen wendet sich der Kunde, wenn er nach 17 Jahren Einzahlung in eine vergleichsweise gute deutsche FLV einen Rückkaufwert von sage und schreibe 59 % hat? Etwa an den Versicherer? Wir Berater haben uns ein System überstülpen lassen, das ausschließlich den Produktgebern und Rückversicherern dient. Wir sind nützliche Deppen, die, wenn der Schwindel von vom großen Geld auffliegt, auch noch die Wange hinhalten müssen. ( Haftung) So gehts nicht weiter!!
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Ich bin Skandia-Fan ...
von: Thomas am 07.Jan.2010 12:54:16
Region: Hessen

Es hat wirklich alles 2 Seiten - auch jeder genannten Irrtum kann von 2 Seiten gesehen werden. Wenn ich beim falschen Vermittler eine falsche Fondsauswahl treffen bin ich schon der Verlierer !
Ich habe nun seit 13 Jahren meine Skandia-Fondspolice (einen Honorartarif) extrem antizyklisch bespart und liege nach der zweiten Krise in Folge mit 65% im Plus ... also der Wert ist 65% höher als meine Einzahlung.
Ich verzichte bewusst auf Garantien ... werde die vielleicht reinnehmen, wenn die Märkte gut stehen, die Zinsen höher sind und ich überhaupt von einem Vermögen reden kann.
Skandia kam für mich aus verschiedenen Gründen in die engere Wahl: 1) Honorartarif 2) große Wahl extrem antizyklischer Wertpapiere 3) hohe Flexibilität.
Es gibt sicher noch günstigere Anbeiter, aber die Chance auf eine etwas höhere Rendite läßt mich 0,5% höhere Kosten locker wegstecken.
ICH BIN AUS LANGJÄHRIGER ERFAHRUNG SAUMÄSSIG ZUFRIEDEN. :-)
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Ganz so einfach sollte man es sich nicht machen!
von: Martin am 07.Jan.2010 13:58:01
Region: NRW

Man sollte - egal in welche Richtung man Dinge betrachtet - schon genauer hinschauen!

Das Fondspolicen Kosten verursachen ist bestimmt kein Geheimnis. Die entscheidende Frage ist: Was bekomme ich für mein Geld und welchen Nutzen erwarte ich mir von einer Anlageform? Entscheidend für die Wahl der richtigen Strategie sind u.a. eben auch steuerliche Aspekte, Ziel der Anlage, Anlagedauer und vieles mehr. Hier eine Fondspolice aus Kostengründen einfach von vorne weg auszuschließen scheint mir jedenfalls als nicht zielführend. Sowohl die direkte Anlage im Depot als auch die Anlage in einer Fondspolice hat Vorteile und hier gilt es, die richtige Wahl im Interesse des Kunden zu treffen.

Plakativ am im Kern treffend: Das billigste Auto am Markt ist wohl momentan der Dacia. Wenn das billigste immer das Beste ist, frage ich mich, wieso in Deutschland auch immer noch VW, Mercedes, Audi und Konsorten gefahren werden.

Das Gesetz der Wirtschaftlichkeit verbietet nahezu, dass das billigste Produkt auch die höchste Qualität bzw. den höchsten Nutzen hat. Vorallem macht wohl jeder den höchsten Nutzen an seinen individuellen Bedürfnissen fest.

Daher meine Empfehlung - genauer hinsehen - Schluss mit Pauschalaussagen (egal in welche Richtung) - kundenspezifisch die richtige Wahl treffen.

Meine Meinung zu Skandia - Wenn zum Kunden eine Fondspolice passt und der Kunde eine Police mit vielen Optionen und Qualität möchte, ist er bei Skandia bestimmt nicht so verkehrt!
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Prof.
von: Bockholt, Heinrich Prof. am 07.Jan.2010 13:58:30
Region: Koblenz

Transparenz in den Kosten: Wer`s glaubt, wird selig.
Bei welcher Fondspolice werden bezogen auf die einzelne Police des Kunden, diesem alle Kosten mit Termin genannt, die in der Vertragslauifzeit anfallen?

ich möchte gerne diese kennen lernen.
prof. H. Bockholt, Koblenz
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 RE: Prof.
von: Klaus am 07.Jan.2010 14:58:40
Region: NRW

Die Kosten sind schon zu beachten,aber es ist nicht entscheidende.Fragen Sie beim Autokauf nach den kosten ? verkaufen Sie den PKW nach ca. 6 Monaten,sind je nach Typ 50% weg,und nach 4 Jahren?
Was zahlt der Verbraucher im Leben für Neuwagen und Folgekosten? Siehe Angebote heute : NP 307.-€ jetzt 49.-€ ! Kopfschütteln . und so geht das weiter,
Die Bankgehälter! . Viele Berufe brauchen nichts zu belegen oder beweisen.Rchtsanwalt nach Streitwert,ungerecht und lachhaft,oder? Jedenfalls ist die Fondspolice so offen,das jeder es mit inder Hand hat,sein Geld gezielt steuergünstig anzulegen,statt in dunkle Lebensversicherungen mit geringsten RKW und nicht wissen wo angelegt wird,besser.
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ja aber
von: Brater am 08.Jan.2010 09:11:24
Region: NRW

Jede Anlageform hat ihre Vor- und Nachteile. Fondspolicen als auch Direktinvestment sind daher mal mehr, mal weniger geeignet Geld für die Altersvorsorge anzusparen. Wichtig ist bei beiden das die Fondsauswahl oder Strategie ständig im Auge behalten wird. Hier können gerade für Kunden die nicht ständig betreut werden, gemanagte Lösungen in Fondpolicen einen guten Dienst erweisen. Ja, auch wenn diese Geld kosten, stehen diese in einem guten Verhältnis, verglichen mit den Folgen von fehlender Pflege der Fondsauswahl. Hier bietet Skandia schon einiges.
Das Thema Kosten ist ohnehin im Land der Reglementierungen, Verbraucherschützer und Kleingartenvereine inzwischen das Thema Nummer eins. Rendite und Produktnutzen rücken immer mehr in den Schatten, solange denn nur die Kosten stimmen.
So wechseln Verbraucher zu Direktversicherern mit einem ! Fonds in der Police, Hauptsache die Kosten stimmen.
Die gleichen Mitmenschen kaufen aber am nächsten Tag einen TV im XY Markt, der in Asien für einen Bruchteil des Verkaufspreis hergestellt wurde. Alles darf kosten aber das Produkt, welches einen den Ruhestand versüßt oder schlichtweg vor Altersarmut schütz: Nein das darf nichts kosten.
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