Exakt 209 Investmentgesellschaften hat FONDS professionell im Rahmen der neuesten Fondspolicen-Studie für die aktuelle Heftausgabe 3/2017 analysiert. Dabei stellte sich heraus, dass der überwiegende Teil der untersuchten Fondshäuser für den Fondspolicenmarkt fast bedeutungslos ist: Denn die zehn führenden Anbieter vereinen allein 73 Prozent des Volumens auf sich – welche Häuser das sind erfahren Sie in der Bilderstrecke oben!

Bei der Auswertung auf Fondsebene zeigte sich jedenfalls, dass deutlich weniger als die Hälfte des 96 Milliarden Euro von uns untersuchten Volumens – nämlich 37,4 Milliarden Euro – auf 755 Fonds mit Zulassung in Deutschland entfällt. Das dürfte jedoch weniger mit einer ausgeprägten Heimatverbundenheit der Entscheider bei den Assekuranzen zu tun haben als vielmehr der Tatsache geschuldet sein, dass der heimische Markt erst nach und nach durch ausländische Anbieter erschlossen wurde.

Nach wie vor lagert ein erheblicher Teil der Policenbestände in deutschen Fondsklassikern wie dem Allianz Concentra (1,33 Milliarden Euro) oder Industria (867 Milliarden Euro), die schon in den 1950er-Jahren aufgelegt worden sind. Dennoch stellt Franklin Templeton mit dem Templeton Growth Fund den größten Fonds in den Fondspolicen (lesen Sie dazu auch: "Exklusive Auswertung: Das sind die Top-Fonds in Fondspolicen").

Knapp 3.300 Fonds untersucht
Für die aktuelle Auswertung hat die Redaktion von FONDS professionell die Bestände von 46 Versicherern per Ende 2016 zusammengetragen. Das Universum umfasste 3.252 Produkte von 209 Kapitalverwaltungsgesellschaften. Gespiegelte Fonds und Exklusivportfolios, die nicht über eine ISIN verfügen, wurden nicht berücksichtigt. (cf)


Den vollständigen Artikel "Milliardenschweres Geschäft" können interessierte Leser in der aktuellen Print-Ausgabe von FONDS professionell (3/2017) lesen. Angemeldete Mitglieder des FONDS professionell KLUBs können den Artikel auch im E-Magazin nachlesen.