Das Insurtech Getsafe ändert seinen Geschäftsmodell. Anstatt als Online-Makler die Policen von Kunden zu verwalten wird das Heidelberger Start-up künftig selbst Versicherungen anbieten. Zum Start wirft das Unternehmen eine Haftpflichtversicherung auf den Markt, wie das Branchenportal "Deutsche-Startups" berichtet.

Weitere Angebote aus den Segmenten Sach-, Lebens- und Gesundheitsversicherungen sollen laut dem Portal in den kommenden Monaten folgen. Konkret geplant sei bereits eine Krankenversicherung. Diese soll auf die "Ansprüche einer mobilen Generation zugeschnitten" sein. Mit den neuen Angeboten wolle sich Getsafe langfristig als "digitale Multi-Line Versicherung für die mobile Generation positionieren", wie sich Getsafe-CEO und Mitgründer Christian Wiens gegenüber dem Portal äußerte.

Aktuell 20.000 Kunden
Im Gegensatz zu den anderen Digitalversicherern entwickelt das Start-up seine Produkte aber zusammen mit klassischen Erstversicherern, die als Risikoträger fungieren. Laut "Deutsche-Startups" solle Getsafe im Hintergrund aber bereits dran arbeiten, selbst zum Versicherer zu werden.

Das junge Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben bisher über 20.000 aktive Kunden. Das Unternehmen, das momentan nur in Deutschland aktiv ist, beschäftigt dabei 45 Mitarbeiter. (jb)