Die Zahl der Angestellten bei deutschen Versicherern ist erneut gesunken. Die Assekuranz hatte 2017 mit 204.700 Personen rund 1,2 Prozent weniger Beschäftigte auf den Lohnzetteln als im Jahr 2016. Das zeigen aktuelle Zahlen des Versicherungs-Arbeitgeberverbandes AGV. 

Den Höchststand erreichte die Arbeitnehmerzahl übrigens im Jahr 1992 mit 259.000 Angestellten. Der Rückgang in den vergangenen 25 Jahren bis 2017 beträgt damit stolze 21 Prozent.


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Ein Blick auf die Sparten Innen- und Außendienst zeigt, dass der aktuelle Stellenschwund hauptsächlich zulasten von letzterem ging. Waren hier 2016 noch 36.000 Personen beschäftigt, waren es ein Jahr später nur noch 34.200. Im Innendienst wurden dagegen nur 400 Stellen abgebaut – erstaunlich, da sich die Gesellschaften doch auf die Fahne geschrieben haben, ihre internen Prozesse zu digitalisieren und zu automatisieren. 

Nicht berücksichtigt in dieser Aufstellung ist der Rückgang bei den selbstständigen Versicherungsvertretern. Anfang des Jahres waren 140.211 Vermittler mit Erlaubnis nach Paragraf 34d Gewerbeordnung als gebundene Vertreter ausschließlich für einen Versicherer tätig, wie aus dem Vermittlerregister des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor geht. (jb)