Ein immer häufiger zu beobachtender Trend auf dem Immobilienmarkt ist die Entwicklung ganzer Quartiere und deren Erwerb durch Investmentfonds. Um Städten und Stadtvierteln wieder mehr Lebensqualität abzugewinnen, werden Projektentwickler und Investoren zunehmend in stadtplanerische Konzepte eingebunden. Für das Jahr 2019 hat die Immobilienberatung Savills ein entsprechendes Ankaufsvolumen mit rund zwei Milliarden Euro beziffert, hat dafür aber eine vergleichsweise strenge Definition zugrunde gelegt.

So reiche es nicht, sagt Savills, dass begonnene Entwicklungen "Quartier" im Namen tragen. Es muss sich drüber hinaus um eine Immobilienentwicklung aus einer Hand handeln und es muss eine Mischnutzung der entwickelten Gebäude vorgesehen sein: Keine Nutzungsart darf mehr als 95 Prozent ausmachen. ZBI ist inzwischen entsprechend unterwegs und beispielsweise Commerz Real hat ebenfalls angekündigt, einen Fokus auf die Entwicklung ganzer Quartiere zu legen.

Nach Corona
Nach den ersten Lockerungen des Zwangskorsetts, in das weite Teile des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens gezwängt wurden, schaffen es auch wieder neue Themen in den Aufmerksamkeitsbereich, besser gesagt, es sind schon bekannte, gleichermaßen triftige Themen, die lediglich überlagert waren: Die Auswirkungen des Klimawandels und die Hoffnung mit der Einhaltung ökologisch, sozial und führungspolitisch korrekter Kriterien gegensteuern zu können. Union Invest hat eine Initiative angestoßen, der sich gleich einige andere große Immobilienbestandshalter angeschlossen haben.

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