FONDS professionell Deutschland, Ausgabe 1/2026

VERMÖGENSVERWALTUNG VV-Marktplatz geht in Probebetrieb Der von der DWP-Bank sowie den Softwarehäusern Investify Tech und Dericon entwickelte Marktplatz für Vermögensverwaltungen nimmt den Testbetrieb auf. Dies teilten die betei- ligten Häuser mit. Demnach planen im laufenden Jahr die ersten Sparkas- sen, die Plattform für ihre Kunden freizuschalten. Der Start ist mehrfach verschoben worden. Das Projekt ver- VFKDȬW GHQ .XQGHQ YRQ ĆȬHQWOLFK UHFKW lichenGeldhäusernZugang zuVermögens- verwaltungsstrategien von Drittanbietern. Bislang waren die Institute hier imWesent- lichen auf verbundeigene Dienstleister wie die Deka oder die Frankfurter Bankgesell- schaft angewiesen, sofern sie über kein hauseigenes Angebot verfügten. Zunächst richtet sich der sogenannte VV-Marktplatz an Sparkassen. Perspektivisch sollen auch andere Banken denDienst nutzen können. Als Startpartner für das Projekt steuer- ten DJE Kapital, Allianz Global Investors sowie die Berenberg Bank Strategien bei. Später kamen die LBBW und Flossbach von Storch hinzu. Das Softwarehaus Deri- con hat mit seinem Partner, der NordLB, bereits das SystemBIS.onWMS entwickelt. Die Plattform stellt den Sparkassen einen deutlich erleichterten Vertrieb von Fonds in Aussicht, die von Anbietern außerhalb GHV ĆȬHQWOLFK UHFKWOLFKHQ /DJHUV VWDPPHQ und nicht zu den ausgewählten Partnern der Deka zählen. Den Dienst nutzen mitt- lerweile 135 Sparkassen. FP WERTPAPIERHANDEL Sparkassen-Angriff auf Neobroker startet Die deutschenSparkassenwollenmit einem neuenWertpapierangebot namens „S-Neo“ bereits im April an den Start gehen. Die- senZeitplannannte der Sparkassenverband Westfalen-Lippe. „S-Neo“ soll schlanker und auch billiger sein als andere Angebote der Sparkassen imWertpapiergeschäft. Für die digitalen Selbstentscheider muss der Han- del nachAngaben des Verbands unkompli- ziert undmöglichst kostengünstig sein. Das neue Depot wird sich mit wenigen Klicks GLUHNW LQ GHU 6SDUNDVVHQ $SS HUĆȬQHQ ODV - sen. Neobroker wie etwa Trade Republic sind in den vergangenen Jahren auch des- halbkräftig gewachsen, weil sieKundenmit einfachen Angeboten gelockt haben und oftmals kostengünstiger waren als traditio- nelle Kreditinstitute. Bei „S-Neo“ agieren imHintergrund sowohl die DWP Bank – ein Wertpapierdienstleister, der zur Hälfte GHP ĆȬHQWOLFK UHFKWOLFKHQ %DQNHQVHNWRU gehört – als auch die Dekabank. FP Eine neue Plattformermöglicht Sparkassen den Zugang zu Vermögensverwaltungsstrategien, die von Anbietern abseits des öffentlich-rechtlichen Lagers stammen. NEWS & PRODUCTS Banken 60 fondsprofessionell.de 1/2026 GROSSES FOTO: © 1TAKE1SHOT | ADOBE.STOCK.COM /// (UNTEN V. L. N. R.): © FLORIAN SOMMER I COMMERZBANK, DEKA, KRISTOF POGGEL I DEKA, BERGOS PRIVATBANK, STATE STREET Finanzprofis in Bewegung ››› Die aktuellsten News täglich auf fondsprofessionell.de René Zinser löste bei der Commerzbank Sebastian Ahlhorn ab, der das Ge- schäft mit hoch vermögen- den Privatkunden und Fa- mily Offices leitete. Zinser blickt auf jahrelange Erfah- rung bei der Bank zurück. MarionSpielmann wirdbei der Deka zur Jahresmitte als neue Risikovorständin die Position von Birgit Dietl- Benzin übernehmen. Dietl- Benzin wird das Asset Ma- nagement sowie den Be- reich Treasury innehaben. Dirk Peters ist im Februar als Generalbevollmächtig- ter in die Deka eingetreten. AbAnfangAprilwirder Chef des Privatkundenvertriebs sowie des institutionellen Vertriebs mit Sparkassen und Verbundkunden. Die State Street Bank International hatmit Denis Dollaku einen Nachfolger für den scheidenden Chef Andreas Przewloka er- nannt. Dollaku verfügt über mehr als 25 Jahre Führungserfahrung. Peter Raskin , der Chef der unabhängigen Schweizer Privatbank Bergos , hat das Institut verlassen. Er hat das Haus, das früher eine Tochter der Hamburger Privatbank Berenberg war, 16 Jahre lang gelenkt.

RkJQdWJsaXNoZXIy ODI5NTI=