FONDS professionell Deutschland, Ausgabe 2/2026
D er Wonnemonat Mai zeigt sich an diesem Donnerstagmorgen in Frank- furt nicht von seiner lieblichen Seite. Graue Wolken hängen über der Mainmetropole. Auf dem Weg in die Mainzer Landstraße 11–17 fallen die ersten Tropfen. Jetzt bloß schnell durch eine der gläsernen Drehtü- ren und hinein in das Gebäude, in dem die Fondstochter der Deutschen Bank, die DWS, beheimatet ist. Von hier aus soll er KHXWH VWDUWHQ GHU JHPHLQVDPH $XVijXJPLW Starmanager Andre Köttner ins nahe gele- gene Städtchen Büdingen. Es geht erst einmal hinauf in einen Meetingraum in der achten Etage. Was für ein Typ ist er wohl, der Portfoliomana- ger, der in Summe mehr als 30 Milliarden Euro verwaltet? Ein nüchtern-verschlosse- ner Zahlenmensch, den nichts mehr inter- HVVLHUW DOV 8QWHUQHKPHQVNHQQ]LȬHUQ XQG Börsendaten? Oder ein … „Hallo, Andre Köttner, schön, Sie zu sehen!“ In dunklem Anzug, Hemd und Krawatte betritt er den Raum. Und sein warmes, gewinnendes Lächeln, seine sprü- henden Augen, die locker-entspannte Art, in der er spricht, lassen eines sofort klar werden: Andre Köttner ist alles andere als nüchtern und verschlossen. Ein wenig plaudern Ľ6ROOHQ ZLU QRFK HLQHQ .DȬHH WULQNHQ bevor wir nach Büdingen rüberfahren?“, fragt der Portfoliomanager. Warum nicht? Das Grau in Grau vor den Fenstern spricht ohnehin für einen etwas späteren Start. Und in den bequemen Konferenz- stühlen im Meetingraum lässt es sich gemütlich plaudern. Skeptiker mit Wissensdurst Andre Köttner managt für die DWS seit 2013 zwei milliardenschwere Flaggschifffonds. Wie ihn sein Weg von der Mathematik ins Portfoliomanagement führte, erzählt er bei einem Ausflug in seine Heimat. 136 fondsprofessionell.de 2/2026 PORTRÄT Andre Köttner | DWS
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