Die genossenschaftliche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat mit massiven Hacker-Angriffen auf Konten ihrer Kunden zu kämpfen, berichtet der "Spiegel". So gab es nach Angaben der Bank etwa eine täuschend echt aussehende, aber gefälschte Webseite, auf der manche Kunden arglos ihre Zugangsdaten eingaben, ohne zu prüfen, ob es sich tatsächlich um eine Seite der Apobank handelt.

Das Institut hat daraufhin das Online-Banking eingeschränkt und erlaubt derzeit nur noch limitierte Überweisungen pro Tag. Kunden, die das SMS-Tan-Verfahren nutzen, können seit rund zwei Wochen keine Onlineüberweisungen mehr in Auftrag geben, die über einen festgelegten Betrag hinausgehen. Höhere Zahlungen können nur über die Hotline angewiesen werden.

Das hat teils massive Wartezeiten und Kundenfrust zur Folge. Da bei der Apobank ausschließlich Ärzte und Apotheker ein Konto eröffnen dürfen, nutzen viele von ihnen ihr Konto für die Überweisung von Löhnen und Gehältern und sind daher auf hohe Limits angewiesen. (mb)