Morningstar hat für den Monat Mai Daten und Kommentare zu den Kapitalflüssen in Europa veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass langfristige Fonds Nettomittelabflüsse in Höhe von 15,8 Milliarden Euro verzeichneten – das ist das schlechteste Monatsergebnis seit März 2020. Geldmarktfonds büßten 10,5 Milliarden Euro ein. Mit Nettomittelabflüssen in Höhe von 16,5 Milliarden Euro waren Anleihenfonds am stärksten betroffen, gefolgt von Rohstoffprodukten. Aktienfonds konnten sich mit Nettokäufen in Höhe von 2,9 Milliarden Euro im positiven Bereich halten. Das Gleiche gilt für Allokationsfonds, die im Mai 987 Millionen Euro an neuem Kapital hinzugewinnen konnten.