Helge Wulsdorf, Leiter Nachhaltige Geldanlagen bei der Bank für Kirche und Caritas (BKC), wurde in den Sustainable Finance-Beirat der Bundesregierung berufen. Aufgabe des Gremiums unter Federführung der Bundesministerien für Finanzen und für Umwelt, das jetzt konstituierend zusammenkam, ist die Entwicklung und Umsetzung einer Strategie für nachhaltige Finanzen.

Um die Chancen von Sustainable Finance auch für Deutschland als Finanzplatz zu nutzen, sollen in dem jetzt geründeten Beirat Kräfte aus der Finanzwirtschaft, Realwirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft gebündelt werden. Ziel der Bundesregierung ist es, eine Sustainable Finance-Strategie zu erarbeiten, die anschlussfähig ist an die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der UN und das Pariser Zwei-Grad-Klimaziel, heißt es in einer begleitenden Presseaussendung.

Über das neue Beiratsmitglied
Wulsdorf leitet seit 2003 den Bereich "Nachhaltige Geldanlagen“ der Bank für Kirche und Caritas (BKC) in Paderborn. Der promovierte Sozialethiker gilt laut BKC als einer der führenden Kompetenzträger in Deutschland zum Thema Nachhaltige Geldanlagen. Wulsdorf hat federführend an der Orientierungshilfe der Deutschen Bischofskonferenz "Ethisch-nachhaltig investieren“ mitgearbeitet, die den Rahmen für Nachhaltigkeit in den Investments der katholischen Kirche definiert. Aktuell befasst er sich intensiv mit der Frage, welche Auswirkungen die Maßnahmenpakete des EU-Aktionsplans zur „Finanzierung nachhaltigen Wachstums“ auf das kirchliche Vermögen haben. (aa)