Branchenurgestein macht sich selbstständig
Matthias Olzog macht sich nach 29 Jahren in der Anlageberatung selbstständig. Er verlässt die Peter Rieder Vermögen, wo er die vergangenen vier Jahre Mitglied der Geschäftsleitung war. Vorausgegangene Stationen seiner Laufbahn sind unter anderen die DZ Privatbank, wo er als Senior-Kundenberater arbeitete und die Dresdner Bank, bei der er zuletzt als Portfoliomanager im Wealth Management tätig war.
Olzog ist gelernter Bankkaufmann und studierter Betriebswirt und berät Privatkunden, Firmen und Stiftungen in allen Fragen der Vermögensanlage. Die Finanzbranche leide schon seit Jahrzehnten unter einem schlechten Ruf, konstatiert Olzog, und die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenz werfe die Frage auf, ob menschliche Berater überhaupt noch benötigt werden. "Ich bin der festen Überzeugung, dass standardisierte Beratungsformate mehr und mehr von KI übernommen werden. Die Zielgruppe, die ich anspreche, wird aufgrund der anspruchsvollen Beratungswünsche weiterhin die menschliche Beratung suchen", sagt Olzog.
Plädoyer für Kostentransparenz
Alle von ihm angebotenen Dienstleistungen würden auf fairen und transparenten Honorar-Modellen beruhen, betont Olzog. "Die in der Finanzbranche immer noch weit verbreiteten versteckten Kosten wird es bei mir nicht geben. Meine Kunden werden exakt wissen, wie viel meine einzelnen Dienstleistungen kosten." (tw)













