Andreas Neumann kehrt gemeinsam mit mehreren Kollegen von Lyxor zurück zur Commerzbank. Entsprechende Informationen des Branchendiensts "Finanz-Szene.de" bestätigte das Frankfurter Institut auf Anfrage von FONDS professionell ONLINE.

Demnach wechselt das neunköpfige Team für aktives und quantitatives Asset Management zum 1. Juli den Arbeitgeber. Bei der Commerzbank sollen sich Neumann und seine Kollegen "vor allem um individuelle Anlagelösungen für institutionelle und hochvermögende Kunden kümmern", wie "Finanz-Szene.de" berichtet.

Von der Commerzbank über Lyxor zu Amundi – und zurück
Das Team gehörte einst zum Commerzbank-Geschäftsbereich "Equity Markets & Commodities" (EMC), bis diese Einheit Ende 2019 an die französische Société Générale verkauft wurde. Der Asset-Management-Bereich ging in der Société-Générale-Tochter Lyxor auf. Kaum hatten sich die Ex-Commerzbanker an das neue Logo unter der E-Mail-Signatur gewöhnt, folgte der nächste Eigentümerwechsel: Seit diesem Jahr gehört Lyxor zu Amundi. Europas größter Asset Manager wollte sich mit dem Zukauf in erster Linie im ETF-Segment stärken – aktiv verwaltete Fonds und Mandate betreut der Pariser Konzern ohnehin schon im großen Stil.

Neumann kam 2013 von Berenberg zur Commerzbank, um beim Aufbau des aktiven Asset Managements zu helfen – wenige Jahre zuvor hatte die Commerzbank ihre Fondssparte Cominvest an Allianz Global Investors veräußert. Bei Lyxor Deutschland fungierte er zuletzt als Leiter Aktives Management. (bm)