Die Deka Investment baut nach dem Ausscheiden von Stefan Keitel per 1. Juli 2020 ihre Geschäftsführung um. Keitels bisherige Aufgaben werden innerhalb der bestehenden Geschäftsführung verteilt. Damit verringert sich die Anzahl der Geschäftsführer auf vier. Keitel wechselt zur HQ Holding, die unter anderem das Multi-Family-Office der Industriellenfamilie Quandt steuert (FONDS professionell ONLINE berichtete).

Sprecher der Geschäftsführung wird Ulrich Neugebauer, Leiter des quantitativen Fondsmanagements und der ETFs. Unter der Verantwortung des 52-Jährigen wird zudem das Management der institutionellen Fonds gebündelt. Jörg Boysen, Leiter des fundamentalen Fondsmanagements Aktien und Renten, wird zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben Chefanlagestratege der Deka. Damit übernimmt der 50-Jährige auch die Verantwortung für das Investment Office und die Multiassetklassen-Fonds. Die Aufgaben der weiteren Geschäftsführer Thomas Schneider (54), Operations und Zentralbereiche, sowie Thomas Ketter (52), Risikocontrolling, bleiben unverändert.

Seit mehr als 20 Jahren bei der Deka
Neugebauer kam 1998 zur Deka. Seit 2008 ist der promovierte Physiker Mitglied der Geschäftsführung der Deka Investment, seit 2019 war er stellvertretender Vorsitzender. Den Bereich Quantitatives Fondsmanagement & ETFs leitet er seit 2014. Boysen startete 2001 als Fondsmanager bei der Deka. Nach sechseinhalb Jahren bei Union Investment wechselte er 2012 zurück zur Deka und übernahm ein Jahr später die Leitung der Abteilung Aktien. 2019 übernahm er zusätzlich die Verantwortung für die aktiven Rentenfonds und wurde in die Geschäftsführung bestellt. (bm)