Finanzvermittler gehen davon aus, dass in den kommenden Jahren das Geschäft mit Firmenkunden wächst. Das geht aus einer Umfrage der European Bank for Financial Services (Ebase) hervor.

Unter den Vertriebspartnern, die Ebase befragte, gaben 75 Prozent an, dass in den kommenden drei Jahren das Firmenkundengeschäft für sie an Bedeutung gewinnen wird. 17 Prozent der Befragten rechnen mit einer gleichbleibenden Relevanz, nur acht Prozent erwarten ein zurückgehendes Geschäft. Damit zeigt sich die Branche etwas optimistischer als in einer Umfrage vor einem Jahr – damals rechneten nur 72 Prozent der Befragten mit wachsendem Geschäft. 

Fonds und ETFs beliebter als Festgeld
"Der Optimismus unter unseren Vertriebspartnern ist ein gutes Zeichen für ein weiterhin dynamisches Wachstum der Fondsbranche auf breiter Front", sagt Ebase-Geschäftsführer Kai Friedrich. Diese Zuversicht deckt sich mit den finanziellen Vorsätzen der Deutschen für das kommende Jahr. Eine weitere Ebase-Umfrage hat nämlich ergeben, dass mehr Umfrageteilnehmer ihre Ersparnisse in Fonds und ETFs investieren wollen als auf dem Festgeldkonto. Das ist zum ersten Mal seit Auflage der jährlichen Umfrage der Fall. "Nach wie vor ist die anhaltende Niedrigzinsphase ein entscheidendes Argument für Anlagen in Wertpapiere – gerade auch bei Betriebsvermögen", kommentiert Friedrich. (fp)