Die ehemalige Mainfirst Bank bekommt einen neuen Chef. Nach mehr als 15 Jahren hat Ebrahim Attarzadeh das vor zwei Jahren von der US-Investmentbank Stifel übernommene Institut verlassen. Dies berichtet die "Börsen Zeitung" und beruft sich dabei auf ein Abschiedsschreiben von Attarzadeh. Ein Nachfolger hat das mittlerweile in Stifel Europe umbenannte Institut ebenfalls gefunden: Sébastien Guillaume. Er soll dem Bericht zufolge die Benk mit dem Operativ- und Finanzchef Björn Kirchner gemeinsam führen, sobald die Aufsicht zustimmt.

Guillaume arbeitete nach seinem Wirtschaftsstudium an der Universität Paris-Dauphine zunächst bei dem französischen Finanzdienstleister Cheuvreux, dann bei der Credit Suisse und stieß 2012 zu Mainfirst. Der "Börsen-Zeitung" zufolge gilt Guillaume als Wunschkandidat von Attarzadeh für den Chefposten. Dieser plant dem Bericht zufolge einen beruflichen Neuanfang und will sich künftig unternehmerisch betätigen. Die Haron Holding des Ethenea-Gründers Luca Pesarini hatte 2017 die Mehrheit an Mainfirst übernommen. 2018 verkaufte Manager dann die Research- und Brokerage-Einheit an die Investmentbank Stifel. Das Asset Management behielt Pesarini. (ert)