Die US-Großbank Goldman Sachs verliert nach einem Bericht des "Handelsblatts" einen hochkarätigen Manager, der zwischenzeitlich sogar als möglicher Vorstandschef gehandelt worden war: Martin Chavez, der 1993 zu der Bank stieß und zuletzt als Co-Chef des Wertpapiergeschäfts fungierte. Zuvor hatte er den Posten des Finanzchefs inne. 

Nun wolle er laut der Meldung mehr Zeit für die Familie haben und sich stärker der Fintech-Szene widmen. Chavez gilt als einer der Vorreiter der Digitalisierung der Finanzbranche und habe frühzeitig dafür gesorgt, dass die Investmentbank massiv in die IT investiert.

Der Wirtschaftszeitung zufolge ist Chavez ein Protegé von Ex-Chef Lloyd Blankfein gewesen. Dessen Nachfolger David Solomon habe einen umfassenden Umbau der Bank angekündigt, der offenbar auch andere Top-Manager zum Abgang veranlasste. (jb)