John Flint, Vorstandschef der britischen Großbank HSBC, tritt nach nur rund eineinhalb Jahren überraschend von seinem Posten zurück, berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters" unter Berufung auf eine Mitteilung des Unternehmens. Der 51-Jährige trat erst im Februar des Vorjahres die Nachfolge des langjährigen HSBC-Vorstandschefs Stuart Gulliver an.

Eine Veränderung an der Spitze sei angesichts des "herausfordernden globalen Umfeldes" nötig, so Aufsichtsratschef Mark Tucker. Noel Quinn, Leiter des globalen Einlagen- und Kreditgeschäfts, wird als Interims-CEO die Leitung von Europas größtem Geldhaus übernehmen. (mb)