Die Verwendung von Emojis in der geschäftlichen Korrespondenz ist nicht ganz ungefährlich. Es kann leicht unprofessionell oder sogar unhöflich wirken, wenn Sie beispielsweise jede SMS- oder Whatsapp-Nachricht mit einem "Daumen hoch" erwidern, anstatt eine durchdachte Antwort zu geben. Im Allgemeinen sind Emojis auch in der Finanzbranche in Gesprächen mit Kollegen und Vorgesetzten in Ordnung, aber nicht immer mit Kunden. In Chats oder E-Mails helfen sie häufig dabei, einen humorvollen oder lockeren Ton zu treffen beziehungsweise Kritik abzumildern.  

Aber welche Emojis eignen sich? Und wann? Das Schweizer Fachportal "Finews" liefert dazu die Ergebnisse einer Umfrage, die "Bloomberg Businessweek" unter Finanzprofis durchgeführt hat:

  • Direct Hit: Sie geben Ihrem Team damit zu verstehen, dass es genau richtig liegt – aber auch, dass jetzt der Fokus gehalten werden muss.
  • Hundred Points: Damit zeigen Sie, dass Sie vollständig einverstanden sind – und sparen sich weitere Erklärungen.
  • Neutral Face: Sie signalisieren, dass Schwierigkeiten in Sicht sind. Wer jetzt nicht aufpasst, könnte sich Ärger einhandeln.
  • Grimacing Face: Sie stehen unter Stress. Mit der Nachricht können Sie diesen im Team ventilieren.
  • Thinking Face: Vermittelt im positiven Sinn, dass Sie sich einem Thema mental angenommen haben.
  • Rocket: Zeichen für überschwängliches Lob und Zuversicht: Das Team "rockt".
     
  • Folded Hands: Sie drücken empfundene Dankbarkeit aus.
     
  • Check Mark Button: Auftrag ausgeführt!
     
  • Light Bulb: Lob für eine gute Idee, einen Lösungsvorschlag oder eine kluge Frage. Etwas überschwänglich formuliert: "Einfach genial!"
  • Partying Face: Das Team hat gerade einen größeren Erfolg verbucht – jetzt ist Feiern angesagt.
  • Warning: Diese Nachricht hat Priorität – sofort lesen!
     
  • Person Facepalming: Sie teilen Ihre Frustration mit dem Team, wenn wieder nichts so läuft, wie es sollte. (mb)