Die Investmentboutique Zennor Asset Management hat Tatjana Evans-MacLeod zur neuen CEO ernannt. Sie wechselt von Baillie Gifford zu dem Vermögensverwalter und soll das Unternehmen in seiner nächsten Wachstumsphase sowie beim Ausbau des Produktangebots führen.

Evans-MacLeod verfügt über langjährige internationale Erfahrung in der Finanzbranche. Ihre Karriere begann sie bei JP Morgan in New York, bevor sie zu Morgan Stanley wechselte und dort im Capital-Markets-Bereich tätig war. Später arbeitete sie bei Credit Suisse First Boston. Seit 2015 war Evans-MacLeod bei Baillie Gifford beschäftigt. Dort fungierte sie als Relationship Lead und Investment Specialist für börsennotierte Aktienstrategien. In dieser Funktion gewann sie neue Mandate und baute Partnerschaften mit institutionellen Investoren auf, wie es in einer Mitteilung heißt.

Investmentboutique mit Fokus auf Japan-Aktien
Mit der Ernennung will Zennor Asset Management seine Führungsstruktur stärken. Das Unternehmen wurde 2020 von James Salter und David Mitchinson gegründet und verwaltet derzeit knapp zwei Milliarden US-Dollar an Vermögen.

Der erste Fonds des Hauses, der IUP Zennor Japan Fund, wurde vor fünf Jahren aufgelegt. Im April 2023 folgte der WS Japan Equity Income Fund. Im Juli 2024 brachte Zennor außerdem den Zennor Japan Special Situations Fund auf den Markt, einen RAIF mit Fokus auf Micro-Caps.

Weitere Fondspläne für 2026
Im September vergangenen Jahres holte Zennor zudem Nicolò Vezzoso, zuvor Head of Fundamental Global Equity Strategies bei der italienischen Fondsgesellschaft Anima, ins Unternehmen. Gemeinsam mit CIO David Mitchinson soll er einen neuen Japan-Aktienfonds für größere Unternehmen managen. Der Fondsstart ist für später im Jahr 2026 geplant.

Beim Vertrieb arbeitet Zennor AM mit dem unabhängigen Distributor Spring Capital Partners zusammen. Ziel ist es, die Fonds bei Fondsselektoren und Asset-Allokatoren in Großbritannien und Europa stärker zu platzieren. (mb)