Bei der Fürstlich Castell'schen Bank steht ein Wechsel an der Spitze der Kapitalmarktanalyse an. Manfred Schlumberger verlässt das Würzburger Institut zum 31. August 2026. Seine Nachfolge übernimmt Lukas Kreß, der bereits seit mehreren Jahren im Fondsmanagement der Bank tätig ist.

Schlumberger will sich nach seinem Ausscheiden neuen Aufgaben widmen. "Meine Mission ist erfüllt", erklärt er. Es sei ihm ein Vergnügen gewesen, die Fürstlich Castell'sche Bank als Vermögensverwalter in der öffentlichen Wahrnehmung sichtbarer zu machen. Den Kapitalmärkten wolle er auch künftig verbunden bleiben.

Kreß übernimmt Kapitalmarktanalyse
Seinen Nachfolger Kreß (Bild rechts) habe Schlumberger bereits intensiv begleitet. Dieser werde die Aufgabe mit hoher fachlicher Expertise und neuen Ideen fortführen, so Schlumberger. Auch Vorstandssprecher Ingo Mandt verweist auf einen Generationswechsel. Schlumberger sei mit seiner Expertise, seiner klaren Sprache und seiner Persönlichkeit das Gesicht der Kapitalmarktanalyse der Bank gewesen. Mit Kreß habe das Institut einen Nachfolger aus den eigenen Reihen gefunden.

"Manfred Schlumberger hat die Kapitalmarktkommunikation unserer Bank über die letzten Jahre geprägt", sagt Kreß. Er freue sich darauf, "den Staffelstab zu übernehmen" und auf diesem Fundament aufzubauen.

Kommunikation soll neue Zielgruppen erreichen
Mit dem personellen Wechsel will die Fürstlich Castell'sche Bank auch ihre Kapitalmarktkommunikation weiterentwickeln. Künftig sollen verstärkt neue Zielgruppen und veränderte Informationsgewohnheiten berücksichtigt werden. Inhalte sollen zielgerichteter, auch für jüngere Menschen verständlich und in zeitgemäßen Formaten vermittelt werden.

Dazu plant die Bank den Ausbau gemeinsamer Formate für Markt- und Anlagethemen. Dabei sollen Kapitalmarktanalyse, Neo-Privatbank und Private Banking stärker zusammenspielen. (mb)