Das Investmenthaus LBP Asset Management hat den deutschen Markt betreten und eine Niederlassung in Frankfurt am Main eröffnet. Dies teilte das Unternehmen mit Hauptsitz in Paris mit. LBP AM ist die Muttergesellschaft der hierzulande bereits aktiven, französischen Gesellschaft La Financière de l’Échiquier (LFDE). LFDE war 2024 von LBP AM übernommen worden. Hinter dem Haus stehen wiederum die französische La Banque Postale mit einem Anteil von 75 Prozent sowie die ursprünglich aus den Niederlanden stammende Aegon Asset Management mit einem Anteil von 25 Prozent.

Einen Schwerpunkt setzt LBP AM auf Private-Markets-Lösungen mit einer eigenen Marke, LBP AM European Private Markets, sowie auf Multi-Asset- und quantitativen Strategien. Zum Deutschland-Start werde sich die neue Niederlassung in Frankfurt auf Strategien zur Finanzierung der europäischen Realwirtschaft konzentrieren, die auf der Private-Markets-Plattform gebündelt werden sollen, teilte das Unternehmen weiter mit.

"Nähe zu deutschen Unternehmen und Investoren vertiefen"
"Deutschland ist nicht nur eine der bedeutendsten Volkswirtschaften in Europa, sondern auch einer der wichtigsten Kapital- und Investmentmärkte", sagt Peter Arnold, Leiter von LBP AM European Private Markets, der Mitteilung zufolge. "Mit der Präsenz am Finanzplatz Frankfurt möchten wir sowohl die Nähe zu deutschen Unternehmen als auch zu Investoren vertiefen." Deutschland spiele eine Schlüsselrolle bei Themen wie der Energiewende, der Versorgung mit kritischen Gütern und Dienstleistungen sowie der nachhaltigen Transformation des Immobiliensektors.

LBP AM beschäftigt rund 350 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von 75 Milliarden Euro. Für den Frankfurter Standort hat das Haus Alexander Schäfer als Investment Director für den Bereich Corporate Direct Lending engagiert. Er arbeitete zuvor bei H&A Global Investment Management (HAGIM), Riverbank und Société Générale in den Bereichen Private-Debt-Fonds, Fintech-KMU-Kredite und Investment Banking. (ert)