Die Wiesbadener Investmentboutique Prima Fonds hat Frank Fischer engagiert. Der Fondsmanager des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen hat zum 1. Januar 2014 die Anlageberatung des Prima – Classic übernommen. Fischer, der seit 2005 als Chief Investment Officer der Frankfurter Anlageberatung Shareholder Value Management tätig ist, wird seine Value-Strategie in den Fonds einbringen, teilt Prima Fonds mit.

Fischer hat einen durchaus beachtlichen Track Record vorzuweisen: Seit Auflage im Jahr 2008 hat der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen eine annualisierte Rendite von zwölf Prozent erzielt. Sein Vergleichsindex kommt im selben Zeitraum auf etwas mehr als acht Prozent. Der Fokus des 700 Millionen Euro schweren Fonds liegt auf europäischen Nebenwerten. Beim Prima – Classic wird Fischer allerdings internationale Mid und Large Caps auswählen.
    
"Passt perfekt in derzeitiges Umfeld"
Thomas Hellener, Geschäftsführer der Prima Fonds Service, zeigt sich erfreut über den Wechsel. "Mit ihrer aktienorientierten, aber vorsichtigen Investmentstrategie passt die Shareholder Value Management AG perfekt in unser derzeitiges Umfeld niedriger Zinsen und steigender Aktienmärkte."


Frank Fischer am FONDS professionell KONGRESS
1390401059.gifVerpassen Sie nicht Frank Fischer auf dem FONDS professionell KONGRESS am 29. und 30. Januar 2014 in Mannheim. Der Fondsmanager wird unter dem Titel "Vom Unsinn effizienter Kapitalmärkte" die wertorientierte Investmentphilosophie der Shareholder Value Management AG vorstellen. Sichern Sie sich gleich Ihr Ticket für die Veranstaltung, die Zahl der Teilnehmer pro Tag ist begrenzt.

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Fischer und sein Co-Portfoliomanager Reiner Sachs suchen nach Aktien, deren Kurs deutlich unter dem von ihnen ermittelten Wert des Unternehmens liegt. Neben einer entsprechenden Sicherheitsmarge soll das Unternehmen über einen strategischen Vorteil im Wettbewerb mit seinen Konkurrenten verfügen. Eigentümergeführte Unternehmen werden bevorzugt, da bei diesen Manager- und Aktionärsinteressen gleichgerichtet seien, wodurch sich ihre Aktien oft überdurchschnittlich entwickelten.

"Das Jahr 2014 wird für Value-Investoren auch wieder zahlreiche Chancen bieten", ist Fischer überzeugt. Zugleich spricht der Experte auch eine vorsichtige Warnung aus: "Es gibt aber einige Anzeichen für eine mittelfristige Überhitzung der Aktienmärkte; zahlreiche technische Indikatoren und wichtige Sentiment-Indikatoren (vor allem in den USA) geben eindeutige Warnsignale."

Neuer Fondsmanager, neuer Fondsname
Darüber hinaus gibt das Unternehmen bekannt, dass es eine Umbenennung des Prima – Classic in "Prima – Globale Werte" beantragt habe. "Die neue Anlagestrategie 'Aktives und globales Value-Investing' soll zukünftig auch durch den Fondsnamen repräsentiert werden", heißt es. Die Umbenennung soll zum 18. Februar 2014 in Kraft treten. (dw)