Die Société Générale Bank & Trust baut ihr Private-Banking-Geschäft in Deutschland aus und hat dafür eine Repräsentanz in Frankfurt eröffnet. Geleitet wird das Team von Petra Mennong, die zuvor für den digitalen Vermögensverwalter Liqid, die UBS Deutschland, Vontobel und Safra-Sarasin gearbeitet hatte.

Mit der Eröffnung des Frankfurter Büros treibt die französische Großbank ihren Plan voran, das Private-Banking-Geschäft in den wichtigsten europäischen Märkten von Luxemburg aus zu forcieren. Im Jahr 2017 hatte die Société Générale bereits eine Repräsentanz in Mailand eröffnet.

Auch die BNP Paribas investiert in das Geschäft mit Millionären
"Das Angebot von Société Générale Private Banking wird unser aktuelles Leistungsportfolio und unsere Expertise in Deutschland um integrierte Vermögens- und Nachfolgeplanung, Vermögensverwaltung, Anlageberatung, Trading Desk, Strukturierung einschließlich Fondsadministration und Versicherungslösungen ergänzen", lässt sich Guido Zoeller, Länderchef für Deutschland und Österreich, in einer Mitteilung zitieren.

Die Société Générale ist nicht die einzige französische Großbank, die derzeit ihr Private-Banking-Geschäft in Deutschland ausbauen möchte: Auch die BNP Paribas investiert in großem Stil in dieses Segment. Das Pariser Institut hat allein seit Jahresbeginn rund 40 Mitarbeiter für das Geschäft mit vermögenden Privatkunden angeheuert (FONDS professionell ONLINE berichtete). (bm)