Michael Bräuer, der Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Bankgesellschaft Holding, scheidet vorzeitig aus seinem Amt aus – in "bestem beiderseitigen Einvernehmen", wie das Institut betont. Aus gesundheitlichen Gründen ende sein Mandat vorzeitig zum 31. März, teilt das Unternehmen, das sich selbst als "Privatbank der Sparkassen" vermarktet, mit.

Die Position des 59-Jährigen übernimmt interimistisch ab dem 1. April bis zur Nachbesetzung Udo Kröger, der Vorstandschef der Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland). Bräuer stand seit Juli 2024 an der Spitze der Frankfurter Bankgesellschaft Holding. Die Suche nach der Nachfolge wolle der Aufsichtsrat "zügig, aber ohne Hast vorantreiben", so Thomas Groß, Vorstandschef des Mutterkonzerns Helaba und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Holding.

Kröger ist seit 2018 für die Frankfurter Bankgesellschaft tätig. Nach leitenden Funktionen bei der Dresdner Bank und Merck Finck Privatbankiers trat er als Marktvorstand in die Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland) ein, bei der er Ende 2023 zum Vorsitzenden des Vorstands ernannt wurde.

Neuer Chief Investment Officer
Zu einer personellen Veränderung kam es bei der Frankfurter Bankgesellschaft vor einigen Wochen auch unterhalb des Vorstands. Zu Jahresbeginn seien die "Verantwortlichkeiten für die Markt- und Konjunkturanalyse einerseits und die Umsetzung dieser Analysen in Anlageentscheidungen andererseits" klarer zugeschnitten worden, teilte das Institut auf Anfrage von FONDS professionell ONLINE mit.

Seither verantwortet Thomas Heller, der im März 2024 als Chief Investment Officer (CIO) zum Unternehmen kam, als Chief Economist die Analyse sowie die Ableitung des Konjunktur- und Marktbildes der Frankfurter Bankgesellschaft. René B. Schubert, bisher stellvertretender CIO und Bereichsleiter Portfoliomanagement der Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland), wird neuer Chief Investment Officer und Group Head Portfoliomanagement der Gruppe. Schuberts bisherige Position übernimmt Ali Akbari. (bm/am)