Mit Petra Kalbhenn und Bruno Vey hat die in Hessen beheimatete VR Bank Main-Kinzig-Büdingen zwei neue Vorstände berufen. Beide haben ihren neuen Job Anfang Januar dieses Jahres angetreten. Die Bankbetriebswirtin Kalbhenn begann ihre Karriere 1988 mit einer Ausbildung zur Bankkauffrau  bei der damaligen Volksbank Altenstedt, einem Rechtsvorgänger des heutigen Instituts. Danach folgten Leitungsaufgaben im Kreditgeschäft. Im Jahr 2004 wurde der 51-Jährigen Prokura erteilt. In 2016 übernahm sie zusätzlich den Vorstandsvorsitz der bankeigenen „Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung“. Bis zu ihrer Berufung in den Vorstand leitete sie als Bereichsdirektorin die Marktfolge im Kredit- und im Passivgeschäft.

Bruno Vey begann 1984 seine Ausbildung bei der Raiffeisenbank Hohe Rhön eG in Hilders und war danach als Verbandsprüfer beim damaligen Genossenschaftsverband Hessen-Rheinland Pfalz-Thüringen tätig. Bei der Raiffeisenbank Langenselbold, einem weiteren Rechtsvorgänger des heutigen Instituts, leitete er die Innenrevision. Bis Ende 2020 verantwortete er in Büdingen die Bereichsdirektion Steuerung und Finanzen.

Mit der Berufung von Kalbhenn und Vey wächst der Vorstand der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen auf insgesamt sechs Personen an. In den nächsten beiden Jahren gehen jedoch die langjährigen Vorstände Andreas Hof, Roland Trageser und Bernd Stöhr in den Ruhestand. Neben Kalbhenn und Vey gehört dann noch Lars Schurich der obersten Führungsriege an.

Die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen weist eine Bilanzsumme von rund 3,1 Milliarden Euro aus und beschäftigt rund 519 Mitarbeiter. (mh)