Der Leiter des Bereichs für vermögende und hochvermögende Kunden bei der UBS Deutschland, Till Keulen, hat das Institut verlassen. Dies berichten übereinstimmend mehrere Medien. Keulen war im Mai 2017 vom Regionalleiter Nord aufgestiegen und hatte deutschlandweit die Verantwortung für das Segment erhalten. Kurz darauf kam dann aber Barbara Rupf-Bee zur UBS. Sie übernahm die Leitung des gesamten Wealth Management in Deutschland, wie FONDS professionell ONLINE erfahren hatte. Die Verantwortungsbereiche der beiden überschnitten sich offenbar. Rupf-Bee kam von der damaligen Deutschen Asset & Wealth Management, wo sie den Vertrieb in Europa, Nahost und Afrika geleitet hatte.

Zudem räumte auch der Leiter des Portfoliomanagements für vermögende Kunden, Christoph Hott, seinen Posten. Hott arbeitete seit 2011 bei der Schweizer Großbank. Vorige Stationen waren Sal. Oppenheim und die Deutsche Bank. Ein Nachfolger ist offenbar noch nicht benannt. Personalien würden generell nicht kommentiert, hieß es von der UBS auf Nachfrage der Redaktion.

Die Schweizer Großbank hatte im hiesigen Geschäft mit Schwierigkeiten gerungen. Doch nun zeichnet sich den Berichten eine Besserung ab. Im vergangenen Jahr konnte das Institut offenbar das Minus im Deutschlandgeschäft verringern, im Wealth Management eine schwarze Null schreiben sowie Nettoneugeld einsammeln. (ert)