In den USA schocken aktuelle News über eine Inflationsrate von 4,2 Prozent die Investoren. Auch in Deutschland hat die Teuerung den höchsten Stand seit langem erreicht und steht nun bei zwei Prozent. Die Inflation kann von der nominalen Rendite einiges abknabbern und so die reale Rendite eines Investments schmälern. Um sich davor zu schützen, greifen die meisten Anleger - falls sie sich des Problems überhaupt bewusst sind - auf Aktien zurück, zeigt eine Umfrage des Deutschen Derivate Verbands (DVV) unter knapp 1.700 Personen. Demzufolge versuchen 49,5 Prozent aller Befragten, ihr Depot mit Dividendentiteln vor steigenden Inflationszahlen zu schützen.

Auch andere Anlageklassen haben indes ihre Befürworter, wenn es um den Schutz gegen die schleichende Geldentwertung geht: Rohstoffe wie Edelmetalle oder Öl belegen mit 27,7 Prozent den zweiten Platz des Inflationsschutz-Rankings, auf Platz drei stehen mit 9,2 Prozent Immobilien. Neuartige Finanzprodukte wie Kryptowährungen schaffen es mit 8,2 Prozent immerhin auf Rang vier – noch vor inflationsgesicherten Anleihen, mit denen gerade einmal 5,4 Prozent der befragten Anleger ihr Depot inflationsfest machen wollen. (fp)