Offene Immobilienfonds stehen immer wieder in der Diskussion. Derzeit warnen Marktbeobachter davor, dass den Fonds die Objekte für Investitionen ausgehen, berichtet Sebastian Gebhardt, Vermögensverwalter bei I.C.M. Independent Capital Management. Die Neuanlage der Vermögen gestaltet sich zunehmend schwierig, schuld daran sind die stetig steigenden Immobilienpreise. Zugleich sind Immobilien aus den Depots der Anleger nicht wegzudenken.

Als Alternative zu offenen Immobilienfonds nennt Gebhardt Investitionen ins Projektgeschäft, zum Beispiel über alternative Investmentfonds. "Ausgehend von seiner Investment-Strategie, seinen Renditewünschen, Risikoparametern und finanziellen Möglichkeiten kann der Kunde in zahlreiche Projekte investieren, die seinen Vorstellungen entsprechen, und von der breiten Streuung der Fonds profitieren", erklärt der Anlageprofi.

Keine Verwaltung, keine Mieterprobleme
Über alternative Investmentfonds können sich Privatanleger schon mit kleinen Summen an Immobilienprojekten beteiligen, die ihnen sonst nicht offenstünden. "Zumal die prognostizierten Renditen im Bauträger- und Projektentwicklungsgeschäft oft deutlich höher liegen als bei herkömmlichen offenen Immobilienfonds", betont der Vermögensverwalter.

Mit dem Verzicht auf Immobilienbestandshaltung vermeiden Anleger Verwaltungsprobleme und Nachmietungsrisiken. "Die Investitionszyklen dauern nur etwa drei bis fünf Jahre", sagt Gebhardt. So kann man Verkaufspreise gut planen. "Durch die Investition an der Quelle der Wertschöpfung und die schnelle Investitionsgeschwindigkeit liegen die Renditeerwartungen deutlich über denen klassischer Immobilien oder Immobilienfonds", so der Anlageexperte.(fp)