Investoren blicken auf einen zähen Sommer zurück. Nicht nur in Europa stagnierten in den vergangenen vier Wochen die Aktienmärkte. Wer genau hinschaut, sieht inmitten der Ruhe aber auch Kaufgelegenheiten. "Unterhalb der Oberfläche entwickelten sich Zykliker und insbesondere Small Caps besser als defensivere Aktien", sagt Bernd Meyer, Chefstratege bei Berenberg. Als Treiber erwiesen sich insbesondere die positiven Konjunkturprognosen und die Hoffnungen auf einen baldigen Corona-Impfstoff.

Die Verlierer der vergangenen Wochen waren laut Meyer defensive Aktien, auch weil die Anleiherenditen zuletzt leicht angezogen haben. Auf Länderebene haben vor allem britische Titel gelitten. Sie gehörten in diesem Sommer weiterhin zu den großen Underperformern von 2020, was vor allem der schwachen britischen Konjunktur sowie der anhaltenden Brexit-Unsicherheit zu verdanken ist. (fp)