Bitcoin stürzt auf Zehn-Monats-Tief – droht jetzt der nächste Schock?
Ein erneuter Wochenend-Abverkauf drückt Bitcoin auf den tiefsten Stand seit Monaten. Die Nervosität an den Edelmetallmärkten schlägt auf Kryptowährungen durch – und Analysten warnen vor weiteren Vertrauensverlusten.
Bitcoin ist am Montagmorgen (2.2.) auf ein neues Zehn-Monats-Tief gefallen, nachdem es am Wochenende erneut zu einem Abverkauf gekommen war. Angesichts der Turbulenzen an den Edelmetallmärkten bleibt die Stimmung angespannt.
Die größte Kryptowährung verlor dabei zeitweise bis zu 2,5 Prozent auf 74.541 US-Dollar und näherte sich damit dem niedrigsten Stand, seit US-Präsident Donald Trump vor etwas mehr als einem Jahr sein Amt erneut angetreten hat. Am 7. April 2025 hatte Bitcoin bei lediglich 74.425 Dollar notiert.
Vierter Monatsverlust in Folge
Im Januar hat Bitcoin fast elf Prozent verloren und damit den vierten Monat in Folge einen Rückgang verzeichnet. Eine derart lange Verlustserie hatte es zuletzt 2018 gegeben. Damals war auf den Boom der Initial Coin Offerings 2017 ein ausgeprägter Kryptowinter gefolgt.
Der jüngste Kursrutsch vollzieht sich vor dem Hintergrund erheblicher Marktturbulenzen. Auch Gold setzte am Montag seine Talfahrt fort, nachdem das Edelmetall Ende vergangener Woche den stärksten Rückgang seit mehr als einem Jahrzehnt erlitten hatte.
Warnung vor weiterem Vertrauensverlust
"Bitcoin nähert sich Niveaus, die zuletzt im April 2025 nach dem Liberation Day erreicht wurden", sagte Caroline Mauron, Mitgründerin von Orbit Markets. "Ein weiterer Rückgang unter die Hochs von 2021 im Bereich von 70.000 Dollar würde das Vertrauen langfristig schwer beschädigen."
Auch Altcoins unter Druck
Auch kleinere Kryptowährungen gerieten weiter unter Druck. Ether verlor 2,9 Prozent, Solana gab um 1,2 Prozent nach. Um 6:55 Uhr MEZ am Montag (2.2.) notierte Bitcoin bei 75.303 Dollar und damit 1,5 Prozent schwächer als am Sonntag (1.2.). Am Samstag (31.1.) war der Kurs um 7,1 Prozent gefallen, am Sonntag folgte ein weiteres Minus von 2,3 Prozent. (mb/Bloomberg)















